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14.12.12
09:30
Öffentlicher Workshop
Auto(r)fiktion
Leitung: Ulrike Schneider (FU Berlin) und Thomas Wegmann (Universität Innsbruck)
Weitere Mitwirkende: Claudia Gronemann, Innokentij Kreknin, Jörg Pottbeckers, Christina Schaefer, Martina Wagner-Egelhaaf, Jutta Weiser und Uwe Wirth
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus

In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ist in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten, dass sich vermeintlich reale Autoren in fiktionale Texte einschreiben. In Frankreich hat dies Tradition: Serge Doubrovsky praktizierte es programmatisch in seinem Roman „Fils“ (1977) und brachte dafür den Begriff der ‚Autofiktion‘ ins Spiel – als Index für eine Entgrenzung von Autobiographie und Roman. Der französisch-deutsche Workshop geht solchen Tendenzen exemplarisch nach und fragt nach ihren Gründen und Hintergründen.

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