LfB Papers 1: Bauernkrieg und Literatur
Im Rahmen der Veranstaltung »500 Jahre Bauernkrieg. Literarische und politische Fluchtlinien« hielt Mareike Schildmann am 15.05.2025 einen Vortrag, den sie hier verschriftlicht und erweitert hat.
Im Rahmen der Veranstaltung »500 Jahre Bauernkrieg. Literarische und politische Fluchtlinien« hielt Mareike Schildmann am 15.05.2025 einen Vortrag, den sie hier verschriftlicht und erweitert hat.
Hier als PDF zum Download:
In diesem Jahr findet wieder eine Romanwerkstatt unter Leitung von Michael Wildenhain statt. Exposés können bis 15. Juli 2026 per Post eingereicht werden.
Details zur Bewerbung gibt es hier:
Zu Dana von Suffrins Roman »Nochmal von vorne« liegt nun ein Lektürekompass vor, verfasst von Nursan Celik. Als kostenfreier Download im PDF- oder ePub-Format.
Unter den drei Buchhandlungen, die von einer unabhängigen Jury für den Deutschen Buchhandlungspreis 2025 nominiert wurden und die Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nun vom Preis ausgeschlossen hat, ist auch der Buchladen zur schwankenden Weltkugel in Berlin.
Nicht nur eine fachkundige und unabhängige Jury bescheinigt dem Buchladen zur schwankenden Weltkugel auszeichnungswürdiges Engagement. Auch wir vom Literaturforum im Brecht-Haus schätzen die Buchhandlung: als Ort für Bibliodiversität, als Fürstreiter einer offenen Gesellschaft und als verlässlichen Partner für Büchertische bei Literaturveranstaltungen, die professionell organisiert werden.
Dass der Buchladen zur schwankenden Weltkugel zusammen mit zwei weiteren Buchhandlungen auf Anordnung des Kulturstaatsministers vom Preis ausgeschlossen wurde, weil es »verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse« gebe, ist ohne die Offenlegung dieser Erkenntnisse nicht nachvollziehbar und politisch fragwürdig.
Daher solidarisieren wir uns mit Golden Shop (Bremen), Buchladen Rote Straße (Göttingen) und dem Buchladen zur schwankenden Weltkugel und fordern die Wiederaufnahme der drei Buchhandlungen in die Liste der Nominierten!
Das Statement der Berliner Literaturkonferenz (BLK) verlinken wir hier.
Die Berliner Literaturkonferenz (BLK), der Zusammenschluss der institutionell geförderten Literaturhäuser, der Literaturfestivals und der Freien Literaturszene Berlins, hat mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen, dass das Goethe-Institut sein erfolgreiches Programm »Goethe-Institut im Exil« mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Mehr...
Hier als PDF zum Download:
Podcast auto:montage
Folge #3: Narrative weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit Marcella Fassio und Diego León-Villagrá
Mit Daniela Dröschers autofiktionalen Romanen „Lügen über meine Mutter“ (2022) und „Junge Frau mit Katze“ (2025) sowie einem Seitenblick auf Christina Wesselys „Liebesmühe“ (2024) widmet sich die dritte Folge von auto:montage Narrativen weiblicher Erschöpfung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Wie wird Erschöpfung erzählt, mit welchen literarischen Verfahren und Schreibweisen? In welchem Verhältnis stehen Erschöpfungsnarrative zu Fragen von Gender und Klasse, von Care- und anderen Arbeitsformen, etwa in der Wissenschaft? Und was ist das dezidiert Politische dieser Narrative? Diesen und weiteren Fragen geht Diego León-Villagrá im Gespräch mit Dr. Marcella Fassio nach.
Der Podcast ist eine Initiative des Arbeitskreises Politische Ästhetiken am Literaturforum im Brecht-Haus und wird in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt produziert. Redaktion: Iuditha Balint, Barbara Bausch, Eva Blome, Diego León-Villagrá, Roman Widder.
Am 18. und 19. November 2024 fand im Literaturforum die Tagung unter Leitung von Wiebke von Bernstorff und Florian Kappeler die Tagung »Schreiben über Grenzen. Neue Perspektiven auf die transatlantischen Schriften von Anna Seghers« statt.
Jetzt veröffentlicht: Band 24 unserer Schriftenreihe LfB Texte, die im Verbrecher Verlag erscheint.
Hier geht es zum Tagungsband.
In der Reihe »Zum Werk. Gespräche über das Ganze« sprach Jörg Magenau am 25.11.2024 mit Angela Krauß, am 17.04.2025 mit Clemens Meyer. Die Gespräche sind als verschriftlichte Fassungen in der Zeitschrift »Sinn und Form«, Heft 3/2025 (Angela Krauß) und Heft 1/2026 (Clemens Meyer) veröffentlicht.
Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Heise findet am 18.01.2026 um 12 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz eine Veranstaltung unter dem Titel »Aufbruch in die Utopie: Für die Ewigkeit ist gar nichts« statt.
Aus dem Ankündigungstext:
»Wolfgang Heise ist einer von jenen, deren Spuren weitergehen, selbst dort, wo sie über Jahrzehnte zugeschüttet wurden: Philosoph, Ästhetiker mit sozialistischem Rückgrat, Denkartist im Maschinenraum der DDR.
Diese Matinee ist kein Symposium. Kein Archivfegen. Kein Nostalgiekabinett. Sie ist ein Memento an Stimmen, Tönen, Erinnerungen, Einsätzen.«
Mit: Bolschewistische Kurkapelle Schwarz Rot, Wenzel, Wolfgang Herzberg, Corinna Harfouch, Volker Braun, Dietrich Mühlberg, Shortie (Steffen Schumann), Hermann Beyer, Adama Ulrich, Steffen Mensching, Christian Grashof, Jürgen Kuttner, Lukas Zittlau, Anne Gräfe, Manfred Karge und Wolfgang Thierse.
Tickets und weitere Infos gibt es hier.
Save the date: Für den 28.-30. Mai ist im Literaturforum im Brecht-Haus eine wissenschaftliche Veranstaltung zur Bedeutung Wolfgang Heises unter dem Titel »Die Wirklichkeit des Möglichen« geplant. Nähere Infos folgen in Kürze.
Unser Programmleporello als PDF:
Eine gerade im Sukultur Verlag erschienene Anthologie versammelt individuelle Auftragstexte, die das Autor*innenkollektiv »Literatur für das, was passiert« gegen eine Spende für Menschen in Not verfasst haben: die literarische Ausbeute aus sechs Jahren »Literatur-Pop-Up-Store« im Literaturforum im Brecht-Haus!
Herausgegeben von Caca Savić und Isabel Wanger. Mit Texten u.a. von Daniela Dröscher, Paula Fürstenberg, Miku Sophie Kühmel, Angela Lehner und Matthias Nawrat.
Hier geht es zum Buch.
Hier als PDF zum Download:
»Im Jahr 2016 suchte ich in Berlin elf Monate lang nach einer bezahlbaren Mietwohnung. Zwischendurch war ich so verzweifelt, dass ich in Erwägung zog, wieder nach Ostfriesland zurückzuziehen.« So beginnt Jan Brandts Buch »Ein Haus auf dem Land. Eine Wohnung in der Stadt«.
Wie steht es fast zehn Jahre später um die Wohn- und Arbeitssituation für Schriftsteller*innen in der Literaturstadt Berlin? Welche kreativen und digitalen Freiräume braucht die Literatur dieser Stadt? Welche Arbeitsräume brauchen Autor*innen im wachsenden Berlin, um literarisch schreiben zu können? Und welche realen Orte braucht es, damit sich Literatur im Dialog zwischen Publikum und Schriftsteller*innen entfalten und wirken kann?
An diesem Abend diskutieren der Autor Jan Brandt, der Ausschussvorsitzende für Kultur, Engagement und Demokratieförderung Peer Mock-Stümer, die Geschäftsführerin der BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) Birgit Möhring und die Co-Leiterin des Li-Be, Sonja Longolius über reale, ideelle und digitale Räume für Literaturproduktion und literarische Veranstaltungsformate. Es moderieren die radio3-Moderatorinnen Anne-Dore Krohn und Natascha Freundel. Mit einem Impulsvortrag von Janika Gelinek, Co-Leiterin Li-Be, und einer künstlerischen Intervention.
Eine Veranstaltung der Berliner Literaturkonferenz in Kooperation mit radio3 vom rbb. Das Gespräch wird aufgezeichnet und auf radio3 gesendet.
19.11.2025
19:00 Uhr
Li-Be in Moabit, Alt-Moabit 62–63, 10555 Berlin
Eintritt frei!
Am 26. und 27.1.2023 fand im Literaturforum im Brecht-Haus der Workshop »Ihre faule Zunge herausreißen. Thomas Harlans Täterliteratur« statt. Die Organinsatoren Clemens Böckmann und Chris W. Wilpert haben nun die Workshopbeiträge in der Publikation »Aus Fassungslosigkeit. Thomas Harlans Täterliteratur« versammelt. Das Buch erscheint als Nummer 23 unserer Schriftenreihe LfB TEXTE im Verbrecher Verlag. Mit freundlicher Unterstützung durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
Hier geht es zum Buch.
Hier als Download:
Die Tagung »›Gebt OG Keemo den Büchner-Preis!‹ – Literaturwissenschaftliche Perspektiven auf Deutschrap« fand im März 2023 in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Literaturforum im Brecht-Haus statt. Nun ist der Tagungsband »Deutschrap als Lyrik der Gegenwart. Literaturwissenschaftliche Perspektiven«, herausgegeben von Julia Ingold und Manuel Paß, im transcript Verlag erschienen.
Hier geht es zur Publikation
Hier zum Download:
Hier als Download:
Hier zum Download:
Hier zum Download:
Hier zum Download:
Hier zum Download:
Als PDF zum Download:
Vom 15.–17.7.2025 finden im Anschluss an eine Ringvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin die Arno-Schmidt-Tage mit Lesungen, Vorträgen und Gesprächen bei uns statt. Über das detaillierte Programm informieren wir zeitnah.
Den Flyer zur Tagung am 25.03. gibt es hier.
Am 11.06.2024 war Uwe Timm in der Reihe »Zum Werk« zu Gast und sprach mit Jörg Magenau über sein Werk, über die Literatur als Abschweifung und Überfluss. Eine verschriftlichte Version des Gesprächs ist jetzt in der neuesten Ausgabe von »Sinn und Form« erschienen.
Hier lesen
Am 22. und 23. Februar 2024 fand im Literaturforum gemeinsam mit »undercurrents. Forum für linke Literaturwissenschaft« ein Workshop unter dem Titel »Mitstreiten. Literarische Solidarität und anti-rassistische Verbündungen« statt. Die Papers, die die Grundlage der Vorträge bildeten, sind jetzt in der 19. Ausgabe der Online-Zeitschrift »undercurrents« veröffentlicht.
Hier lesen
Hier als PDF: