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Januar 2022
Fr 07.01.
17:00
Vortrag, Gespräch

In Franz Fühmanns Werk und Biografie spiegeln sich die Katastrophen und Konfrontationen des 20. Jahrhunderts paradigmatisch – Erfahrungen und Widersprüche, aus denen Fühmann das Ringen um Wahrheit als obersten Wert von Literatur ableitete. Die eigene Verstrickung in den Nationalsozialismus, die... weiterlesen

Franz Fühmann – Lebens- und Schreibblätter (1922–1984)
Fr 07.01.
20:00
Lesung, Gespräch

Fühmanns Zugang zu Dichtung war geprägt von „staunendem Begreifenwollen“ und sein Engagement für Autor:innen sprichwörtlich. „Ich grüße alle jungen Kollegen, die sich als obersten Wert ihres Schreibens die Wahrheit gewählt haben“, lautet die Inschrift auf seinem Grabstein. Annett Gröschner, Kerstin... weiterlesen

„Staunendes Begreifenwollen“. Autor:innen über ihr Verhältnis zu Franz Fühmann

„Kinder sind das dankbarste, das intelligenteste, das kritischste, das verständigste, das aufgeschlossenste, das sachkundigste, kurzum: das ideale Publikum“, so Fühmann im Gespräch mit Josef-Hermann Sauter. Ob er Kinder zu Sprachspielereien mit Küslübürtün (dem „Großen und erhabenen Geist des Wohlgefallen erregenden... weiterlesen

„Lob des Ungehorsams“. 
Der Kinderbuchautor Franz Fühmann

„Wird Literatur und Kunst als das gewollt, was beide ihrem Wesen nach sind: als das Unbequeme, als das Salz auf die Wunde, als das Aussprechen dessen, was ist, als Beunruhigung, als Mahnung, als schlechtes Gewissen, als das Kind vor des... weiterlesen

„Dem Menschen das Ertragen der Wahrheit zutrauen“. Ausgewählte Texte Franz Fühmanns
Di 11.01.
20:00
Lesung, Gespräch

„Die Erde schwankte sanft wie eine Wiege, wie im Traum summten die alten Geschichten. Wie mein Leben, wie die Nachrichten über mein Leben“, heißt es mottogebend in »Heimliche Reisen«. Die verwunschenen Wege der Erinnerung von Helga Schütz führen zur schlesischen... weiterlesen

Helga Schütz »Heimliche Reisen«

„Amo heißt volo, ut sis, sagt einmal Augustinus: ich liebe Dich – ich will, daß Du seiest, was Du bist.“ Diesen außergewöhnlichen Satz schreibt Heidegger am 13. Mai 1925 an seine Studentin – und Geliebte – Hannah Arendt. Wie grundlegend... weiterlesen

„Ich will, dass Du bist!“ – Hannah Arendt und Martin Heidegger über Liebe
Mi 12.01.
20:00
Gespräch mit Lesungen

Eine Kritikerin und ein Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um über neu erschienene Romane und Erzählungen zu diskutieren und ihn über seine Lese Erlebnisse zu befragen. Darüber hinaus geben die Gesprächspartner:innen kurze Empfehlungen zu den aufregendsten Büchern... weiterlesen

Das literarische Trio. Mit Marion Brasch
Mi 19.01.
17:00
Lesung und Gespräch

Shanghai 1935: Die amerikanische Journalistin Emily Hahn ist mit ihrem Gibbon Mr. Mills stets Mittelpunkt der mondänen Dinnerpartys, ihre China-Reportagen für den New Yorker sind ein Riesenerfolg. Doch schon bald werfen die politischen Ereignisse ihre Schatten voraus.. Die Romanbiografie zeichnet... weiterlesen

Luo Lingyuan »Sehnsucht nach Shanghai«
Mi 19.01.
20:00
Lesung, Gespräch, Buchpremiere

Peking ist der Sehnsuchtsort für eine Gruppe von Europäer:innen, die nach China kommen, um sich zu finden und ihr Leben in neue Bahnen zu lenken. Doch den Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung sind in dem kommunistischen Land starre Grenzen gesetzt und... weiterlesen

Radka Denemarková »Stunden aus Blei«
Do 20.01.
17:00
Szenische Lesung, Hörspielausschnitt und Erinnerungen

Stimmen und Zwischenwelten waren Simone Meyers Sujet und das Hörspiel ihr bevorzugtes Medium, bevor sie für das Theater und schließlich für das Fernsehen schrieb. In ihrem viel beachteten Hörspiel »Roter Stern« führte sie eine Auseinandersetzung mit der Utopie des Sowjetstaats.... weiterlesen

Stimmen und Zwischenwelten. In Erinnerung an Simone Schneider
Do 20.01.
20:00
Buchpremiere, Gespräch, Lesung

Literarische Experimente mit computergenerierten Texten sorgen oft erst für Erstaunen, dann für Ablehnung: Gute Romane, heißt es, schreibt der Computer (noch) nicht. Doch vor dem Hintergrund des Siegeszugs der Künstlichen Intelligenz muss die Geschichte der Mechanisierung des Schreibens neu beurteilt... weiterlesen

Philipp Schönthaler »Die Automatisierung des Schreibens & Gegenprogramme der Literatur«
Sa 22.01.
17:00
Lesung, Gespräch

In seiner Romantrilogie verfolgt der Autor Jan Koneffke die Geschichte seiner aus Pommern stammenden Familie von dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Während die Handlung des ersten Romans »Eine nie vergessene Geschichte« (2008) in Pommern angesiedelt... weiterlesen

Eine Familiensaga aus Pommern
Di 25.01.
17:00
Buchvorstellung, Gespräch

Die Kommunistin Margarete Lihotzky war eine der ersten Architektinnen in Österreich. Mit ihrem Mann Wilhelm Schütte lebte und arbeitete sie seit 1938 in der Türkei. Im Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde sie 1941 verraten. Der Briefwechsel zwischen Margarete aus der... weiterlesen

Antifaschisten im Exil und Widerstand: Margarete Schütte-Lihotzky und Wilhelm Schütte
Di 25.01.
20:00
Buchvorstellung, Gespräch

Leonhard Frank gehört zu den bedeutenden literarischen Persönlichkeiten der Weimarer Republik. Immer wieder erhob er seine Stimme für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit, selbst dann, wenn er dafür alles aufs Spiel setzte: Als einer der wenigen deutschen Schriftsteller:innen musste er gleich... weiterlesen

Katharina Rudolph »Rebell im Maßanzug. Leonhard Frank«

Zur Bewältigung der Klimakrise, der politischen und sozio-ökonomischen Verhältnisse der Gegenwart findet ein vernetzendes und verflechtendes Denken immer mehr Verbreitung. Es geht um ein Denken, das der Arbeit an komplexen Weltzusammenhängen gerecht werden möchte, indem es die Multiplizität dieser Vorgänge... weiterlesen

Multiple Geschichten erzählen – nach Donna Haraway

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