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Schwerpunkt: Brecht-Tage 2016

© Akademie der Künste, Berlin, BBA FA 01/026


Mo 08.02.2016Fr 12.02.2016



Brecht-Tage 2016

„Laxheit in Fragen geistigen Eigentums“
Brecht und das Urheberrecht

 

Bertolt Brecht nahm es mit dem geistigen Eigentum zu Lebzeiten nicht immer so genau – wie viele Autoren und Künstler der Moderne. Seine Erben schon. Zuletzt hat die Kontroverse um die "Baal"-Inszenierung von Frank Castorf das noch einmal gezeigt. Was aber passiert, wenn Brechts Werke in gut zehn Jahren gemeinfrei werden? Thema der Brecht-Tage ist sowohl Brecht als Urheber, Nutzer fremder Textvorlagen und Ko-Autor als auch das Urheberrecht von Autoren in Zeiten der grenzenlosen Verbreitung von sogenanntem Content.

 
Projektleitung: Annett GröschnerChristian Hippe
Medienpartner: Kulturradio vom rbb


Zurückliegende Veranstaltungen
12.02.16
14:00
Rundtischgespräch
Wie hat ein zeitgemäßes Urheberrecht auszusehen?
Mit Katharina de la Durantaye, Jörg Sundermeier, Rainer Dresen, Guido Graf, Regula Venske und Ulrike Almut Sandig
Moderation: Annett Gröschner

In Anlehnung an Bertolt Brechts Gedicht „Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin“ wollen wir Brecht ehren, indem wir uns nützen, mit einem nachmittäglichen Rundtischgespräch über das Urheberrecht. In nationalen und internationalen Gremien, nicht zuletzt in der EU, wird um ein neues, dem Internetzeitalter angepasstes Urheberrecht gerungen, das die alten Vertriebsformen nicht benachteiligt, den neuen aber entgegenkommt. Seit einigen Jahren gibt... weiterlesen

11.02.16
20:00
Präsentationen
Urheber(b)recht. Theatervisionen nach Ablauf des Urheberrechts im Jahr 2027
Mit Präsentationen von friendly fire (Leipzig), Alexander Karschnia (andcompany&Co, Berlin), LIGNA (Berlin, Hamburg, Frankfurt a.M.)
Anschließend im Gespräch mit: Cornelius Puschke (Moderation) und Esther Slevogt

Der 14. August 2026 wird der 70. Todestag Bertolt Brechts sein. Dieser Tag läutet das Ende der urheberrechtlichen Schutzfrist für Brechts Werk ein, das ab 1. Januar 2027 gemeinfrei sein wird. Dann darf jede und jeder damit machen, was sie oder er will. Ein Wendepunkt? Die Brecht-Tage wollen sich darüber bereits jetzt Gedanken machen und haben gemeinsam mit nachtkritik.de Künstlerinnen... weiterlesen

10.02.16
20:00
Podiumsgespräch
Wer schrieb Brechts Texte? Selfmademan vs. Ko-Autorschaften
Mit Uwe Kolbe, Sabine Kebir und Jürgen Marten
Moderation: Sonja Hilzinger

Brecht hat sich gekonnt als Selfmademan inszeniert und sich zu einer eigenen Marke entwickelt. Viele seiner Texte aber sind unter Mitwirkung weiterer Autorinnen und Autoren bzw. mit Hilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden. Was bedeuten solche Formen der Ko-Autorschaft für die Frage nach dem Urheberrecht? Wem gehören die Texte?... weiterlesen

09.02.16
20:00
Podiumsgespräch
Alles nur geklaut? Plagiatsvorwürfe gegen Brecht
Mit Philipp Theisohn und Albrecht Götz von Olenhusen
Moderation: Jörg Magenau

Brecht machte häufig von fremden Textvorlagen Gebrauch, teils verfremdend, teils zitierend, mitunter plagiierend – am markantesten im Fall der „Dreigroschenoper“. Was aber genau ist ein Literaturplagiat? Und nach welcher Logik funktionieren Plagiatsvorwürfe? Wie zeitgemäß ist der Terminus Plagiat im Rahmen der modernen Ästhetik?... weiterlesen

08.02.16
20:00
Podiumsgespräch
Nach dem Skandal um Castorfs „Baal“-Inszenierung. Braucht das moderne Theater ein neues Urheberrecht?
Mit Sebastian Baumgarten, Carl Hegemann, Rupprecht Podszun und Klaus Völker
Moderation: Peter Laudenbach

Mit der Verbannung von Brechts „Baal“ in der Inszenierung Frank Castorfs von der Bühne des Münchner Residenztheaters nach dem Einspruch der Brecht-Erben und des Suhrkamp Verlags stellte sich erneut die Frage, inwiefern das Urheberrecht in seiner derzeitigen Form der künstlerischen Auseinandersetzung im Theater im Wege steht, zumal Brecht seit fast sechzig Jahren tot ist. Oder bedarf es aus nicht minder... weiterlesen

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