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Schwerpunkt: Brecht-Tage 2014


So 16.02.2014Do 20.02.2014



Brecht-Tage 2014

Zurückliegende Veranstaltungen
14.02.14
09:30
Öffentliche Tagung
Brechts Romane und Romanprojekte
Moderation: Hans-Christian von Herrmann, Helmut Peitsch

9:30 Uhr: Eröffnung   9:45 Uhr: Klaus-Detlef Müller (Tübingen): „Ein antiaristotelischer Roman – ‚Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar’“   10:30 Uhr: Sophia Ebert (Frankfurt a. M.): "Erkundung des Populären. Brecht/Benjamins Romanentwurf >>Tatsachenreihe<<“   nach der Pause 11:30 Uhr: Uta Degner (Salzburg): „Menschen ohne Eigenschaften. Innovationen des Gesellschaftsromans bei Brecht und Musil“   12:15 Uhr: Helen Fehervary (Ohio/USA): „Große/kleine Pädagogik... weiterlesen

13.02.14
20:00
Podiumsgespräch

Brechts „Tui“-Roman ist über einzelne Fragmente nicht hinausgekommen. Die wenigen Passagen aber dokumentieren bestens, mit welcher satirischen Schärfe sich Brecht die Weimarer Republik und ihre geistigen Repräsentanten vorknüpfen wollte. Bereits der Titel „Tui“, kurz für „Tellekt-Uelle-In“, eine wortspielerische Verballhornung des Typus „Intellektuelle“, gibt den parodistischen Ton des Projektes vor. Aber wie weit darf Satire gehen? Andererseits: Bräuchten wir nicht längst... weiterlesen

12.02.14
20:00
Vortrag und Filmvorführung
Die Verfilmung von Brechts Romanfragment „Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar“: „Geschichtsunterricht“
„Geschichtsunterricht“ (Italien/BRD 1972, 88 Min.), von Jean-Marie Straub und Danièle Huillet
Einführender Vortrag: Martin Brady

Als einzige Verfilmung eines Brecht-Romans entstand 1972 auf Grundlage des Fragments „Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar“ der Film „Geschichtsunterricht“. Die Filmemacher Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, die für Drehbuch, Regie und Produktion zuständig waren, adaptierten in filmischer Form Brecht‘sche Techniken wie Lakonismus, Genauigkeit und darstellerische Distanz. Entstanden ist eine der exzeptionellsten Literaturverfilmungen überhaupt. Mit freundlicher Unterstützung durch „straub-huillet-films“/BELVA Film... weiterlesen

11.02.14
20:00
Podiumsgespräch
Wiedergelesen: Brechts „Dreigroschenroman“ – Wie erzählt man vom Kapitalismus?
Mit Jörg-Uwe Albig, Nora Bossong und Georg M. Oswald
Moderation: Jutta Person

Der „Dreigroschenroman“ ist der einzige von Brecht fertiggestellte Roman. Es handelt sich um den Versuch, eine Form zu finden, das moderne Wirtschaftssystem nicht einfach nur darzustellen, sondern es gleichsam zur Verhandlung zu stellen. Inwiefern kann man an die von Brecht gewählten narrativen Strategien anknüpfen? Wie sonst lässt sich heute vom Kapitalismus erzählen? Medienpartner: rbb Kulturradio, zitty Berlin, taz... weiterlesen

10.02.14
20:00
Podiumsgespräch
Top oder Flop? Was taugt Brecht als Romancier?
Stephan Speicher im Gespräch mit Lorenz Jäger

War Brecht ein Vorkämpfer des modernen Romans? Oder blieb ihm das Schreiben von Romanen im Wesen fremd? Außer dem „Dreigroschenroman“ hat Brecht zwei umfangreiche Romanfragmente („Caesar“-Roman, „Tuiroman“) und mehrere Entwürfe und Notizen zu weiteren Romanen hinterlassen. Aber halten diese Versuche der Bedeutung stand, die Brecht als Dramatiker und Lyriker erreicht hat? Wie könnte eine Neuentdeckung dieser Texte gelingen? Medienpartner: rbb... weiterlesen

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