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Schwerpunkt: Brecht-Tage 2013


Mo 11.02.2013Fr 15.02.2013



Brecht-Tage 2013

"Krieg deb Hütten! Friede den Palästen?"

Berthold Brecht, Georg Büchner und das Theater der Revolution

Zurückliegende Veranstaltungen
15.02.13
20:00
Podiumsgespräch
„Hilft nur Gewalt, wo Gewalt regiert?“ Kunst und Politik bei Büchner und Brecht und ihr Einfluss auf Theater und Politik der Gegenwart
Mit Daniela Dahn, Wolfgang Engler und Christoph Hein
Moderation: Hendrik Blumentrath und Holger Teschke

„Unsere Zeit ist rein materiell, wären Sie je direkter politisch zu Werke gegangen, so wären Sie bald auf den Punkt gekommen, wo die Reform von selbst aufgehört hätte“, schrieb Georg Büchner im Mai 1836 an Karl Gutzkow. Im etwa gleichen Alter konstatierte Brecht im Jahre 1922 in seinem Tagebuch: „Politische Freiheit bei ökonomischer Unfreiheit ist ein Witz“. Aber wo liegen... weiterlesen

15.02.13
09:30
Öffentliche Tagung

Programm: Thorben Päthe: Theatralische Passionen – Zur Liturgie der Revolution bei Brecht und Büchner Lydia White: Fragment, Figur, Revolution. Zu Büchners „Woyzeck“ und Brecht „Der Messingkauf“ Doris Neumann-Rieser: „Denn alle Kreatur braucht Hilf von allen.“ Brechts materialistischer Weg zur Revolution Lars Friedrich: Astrokrieg und Gestirntheater. Astronomie und Revolution bei Brecht und Büchner Katharina Kreuzpaintner:„´s ist grausig wichtig, wenn´s nur nicht... weiterlesen

14.02.13
20:00
Gespräch

„Was haben die Schädelnerven der Wirbeltiere mit Dichtung zu tun?“, fragte Durs Grünbein in seiner Dankesrede zum Büchner-Preis 1995 und führte seine Überlegungen zum Zusammenhang von Physiologie und Poetik bis zu Brechts „Untergang des Egoisten Fatzer“ und dessen Antwort auf die Frage „Was ist ein Toter ?“. Die Fragen nach dem Einfluss der Naturwissenschaften auf das „Theater des wissenschaftlichen Zeitalters“... weiterlesen

13.02.13
20:00
Gespräch

„Dem Werk wie auch dem Leben dieses Schriftstellers, der im Bewußtsein einer universellen Krise lebte und schrieb, scheint jede göttliche Harmonie zu fehlen, die zu höchsten Weihen berechtigt“, schrieb Jan-Christoph Hauschild im Nachwort seiner großen Büchner-Biografie von 1993. „Autoren sind nie unvorhandener, als wenn jede Provinzbühne ihre Werke abhaspelt, sie fangen an, wieder zu leben, wenn alle sie gründlich satt... weiterlesen

12.02.13
20:00
Gespräch

Grischa Meyer recherchierte in amerikanischen Zeitungsarchiven die Herkunft der Pressefotos und Zeitungsausschnitte, die Brecht in sein „Journal Amerika“ zwischen 1941 und 1947 eingeklebt hat. Sie stellten nicht nur seine wichtigsten Informationsquellen über die Weltlage und über den amerikanischen Alltag dar, sondern wurden auch oft zum Anlass für eigene Texte. Gesine Bey hat im Brecht-Archiv den historischen Bestand „Drucke im Nachlass“... weiterlesen

11.02.13
20:00
Zwei Inszenierungen
(Ausser Haus!)
Zwei Inszenierungen: (1) Der Berliner Landbote, (2) Danton Song / Dans Ton Sang
Landbote: Studenten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“; Konzeption und Regie: Simon Kubisch und Roman Senkl

Der Berliner Landbote – Deine Krise ist kein Privatbesitz „Die politischen Verhältnisse könnten mich rasend machen. Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen.“ schreibt der 20jährige Georg Büchner und schließt: „Meine Meinung ist die: Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt.“ Wenn der „Hessische Landbote“ nur unter Gefahr... weiterlesen

Veranstaltungsort: Gorki Studio/Maxim Gorki Theater

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