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„Einmischung erwünscht“ – Zur Figur des öffentlichen Intellektuellen


© Simone Frieling



Fr. 24.08.2018 / 20:00 Uhr / Gespräch


„Einmischung erwünscht“ – Zur Figur des öffentlichen Intellektuellen

Mit Dieter Stolz, Kathrin Rädel und Jochen Vogt
Moderation: Jörg Döring

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus



Heinrich Böll hat im kulturellen Gedächtnis der Deutschen nicht als Schriftsteller, sondern  als öffentlicher Intellektueller überlebt. Doch es ist ein Missverständnis, diese Rolle, die sich auf nichts als das eigene Gewissen berufen konnte, von der des Schriftstellers zu trennen. „Wir Autoren sind die geborenen Einmischer“, hat er 1973 behauptet. Welche Gründe Böll für sein öffentliches Engagement in Anspruch nahm, was dieses mit seinem Selbstverständnis als Autor zu tun hatte, inwiefern seine „Einmischungen“ sich von öffentlichen Einreden anderer Autoren unterscheiden und ob es diesen Autor-Typus heute noch gibt, ob er überhaupt wünschenswert wäre – darüber diskutieren herausragende Kenner des Werks von Heinrich Böll und Günter Grass.


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