Loading Events
Veranstaltung finden

Baustelle Brecht II / Working with Brecht II


© frank-fotografie.de



Di. 26.06.2018 / 09:15 Uhr / Tagung – Workshop (teils in englischer Sprache)


Baustelle Brecht II / Working with Brecht II

Begrüßung und Workshop-Leitung: Stephen Brockmann
Respondenten u. a. Sylvia Fischer, Kristopher Imbrigotta, Gerd Koch, Janine Ludwig, Marianne Streisand, Markus Wessendorf und Erdmut Wizisla

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt frei!
Einlass: ab 08:15 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Asja Braune: 
„Helene Weigel als Nachlassverwalterin Brechts“

 

Falk Strehlow:
„Eingreifendes Träumen im Dreigroschenstoff“

 

Hanife Schulte:
„Theatre as Women's Counter-Election Campaigns“

 

Gerlov van Engelenhoven und Hannes Kaufmann:
„Theatricality and dramatization in contemporary Brechtian political protests“

 

Noah Willumsen:
„Brecht/Müller: Gespräche und Interviews“

 

Silke Felber:
„Elfriede Jelineks Tragödienfortschreibungen im Lichte Brechts“

 

Sabine Sörgel:
„Brechts Vermächtnis im zeitgenössischen Tanztheater“

 

Jeanne Bindernagel und Michael v. zur Mühlen:
„Reframing Brecht – für ein mit sich unzufriedenes Theater“



In Zusammenarbeit mit der International Brecht Society (IBS)

Truppen, Kampfformen und Interventionen – Brechts Theatervision „kleiner, wendiger Truppen“ im Jahr 2018


© frank-fotografie.de



Di. 26.06.2018 / 20:00 Uhr / Podiumsdiskussion


Truppen, Kampfformen und Interventionen – Brechts Theatervision „kleiner, wendiger Truppen“ im Jahr 2018

Mit Alexander Karschnia (andCompany&Co.), Jean Peters (Peng!-Kollektiv) und Hilke Berger (HafenCity Universität Hamburg)
Moderation: Cornelius Puschke (Dramaturg)

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Vom Agitprop über Boals Theater der Unterdrückten bis zu den interventionistischen Praxen der Yes Men: Allen geht es um die größtmögliche Wirkung ihrer Kunst. Sie soll nicht nur zum Denken anregen, sondern Einfluss nehmen und den Status Quo verändern. In auffällig militaristischem Vokabular formulierte Brecht 1956 eine Vision für ein Theater, das den Alltag unterbricht und in der Öffentlichkeit agiert. „Kleine, wendige Truppen“ von KünstlerInnen wollte er ins Leben rufen, um auf direkterem Weg „Experimente der Kunst“ zu wagen. Wie ist seine Forderung aus heutiger Perspektive zu verstehen? Und worin besteht die augenscheinliche Verwandtschaft zu militärischem Handeln?


In Zusammenarbeit mit der International Brecht Society (IBS)