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Gisela Elsner und Bertolt Brecht – Symposium zum 80. Geburtstag Gisela Elsners


© Hilde Zemann



Fr. 15.09.2017 / 09:30 Uhr / Symposium


Gisela Elsner und Bertolt Brecht – Symposium zum 80. Geburtstag Gisela Elsners

Projektleitung: Christine Künzel

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt frei!


9.30 Uhr

Christine Künzel (Hamburg): Begrüßung/Einführung in das Thema

 

10.00-10.45 Uhr

Carsten Mindt (Hamburg): „[D]ie Befreiung von dem Zwang, Hypnose auszuüben“: Zusammenhänge zwischen einer theatralen und narrativen Strategie der Verfremdung bei Brecht und Elsner

 

10.45-11.30 Uhr

Judith Niehaus (Hamburg): Verfremdete und verfremdende Schrift bei Elsner und Brecht

 

11.30-12.00 Uhr               Kaffeepause

 

12.00-12.45 Uhr

Sebastian Schuller (München): „Die Säure der materialistischen Geschichtsauffassung“. Zur Literatur des eingreifenden Denkens bei Brecht und Elsner

 

12.45-13.30 Uhr

Kai Köhler (Berlin): „Gewaltfreiheits-Walzer“ und „Polizei-Choral“. Die Oper „Friedenssaison“ in politischer und musikdramaturgischer Hinsicht

 

13.30-16.00 Uhr               Pause

 

16.00-17.30 Uhr

„Glotzt nicht so romantisch!“ Podiumsdiskussion

Mit Tine Rahel Völcker (Dramatikerin, Berlin), Patricia Görg (Schriftstellerin & Autorin von Radiowerken, Berlin), Silvia Rieger (Schauspielerin & Regisseurin, Berlin), Moderation: Christine Künzel



In Zusammenarbeit mit der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft (www.giselaelsner.de)

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Auszüge aus der Oper „Friedenssaison“ (Gisela Elsner/Christof Herzog)


© Hilde Zemann



Fr. 15.09.2017 / 20:00 Uhr / Musikalisches Programm


Auszüge aus der Oper „Friedenssaison“ (Gisela Elsner/Christof Herzog)

Mit Jennifer Porto - Sopran (Oper Leipzig), Ulf-Dirk Mädler - Bariton (Theater Braunschweig und Staatsoper Berlin), Bonnie Wagner - Klavier (Komische Oper Berlin), Christa Weber - Sprecherin (Schauspielerin, Berlin) und Christof Herzog - Gesang (Komponist, Berlin)

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Bei dieser Oper handelt es sich um eine Satire auf die Friedensbewegung der 1980er-Jahre, die sich nicht allein gegen die Stationierung von Atomwaffen auf deutschem Boden richtete, sondern auch gegen die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit, die durch die Regierung von Helmut Kohl geprägt waren. In der Oper treten dementsprechend bekannte Persönlichkeiten aus dem politischen Leben auf: u. a. Bundeskanzler Helmut Kohl (hier als der „Volkszertreter Wirsing“) und die Bundestagsabgeordnete der Grünen Petra Kelly (hier als die „Abgeordnete Herzchen“). Bei dem Libretto von Gisela Elsner handelt es sich um den einzigen überlieferten (Musik-)Theatertext der Autorin. Die Musik, die in der Tradition der Zeitopern (Weill, Krenek, Bernstein etc.) steht, komponierte der mit Elsner befreundete Christof Herzog. Die Oper „Friedenssaison“ ist bisher noch nie in Gänze uraufgeführt worden. Hier bietet sich die seltene Gelegenheit, einige Ausschnitte aus der Oper live zu erleben.



In Zusammenarbeit mit der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft (www.giselaelsner.de)

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