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Von der individuellen zur kollektiven Befreiung? Expressionismus – Psychoanalyse – Kommunismus


© Dietbert Keßler



Mi. 03.08.2016 / 20:00 Uhr / Podiumsdiskussion


Von der individuellen zur kollektiven Befreiung? Expressionismus – Psychoanalyse – Kommunismus

Mit Jens-Fietje Dwars, Jürgen Schutte und Jenny Willner
Moderation: Helmut Peitsch

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Mit der „Ästhetik des Widerstands“ hat Peter Weiss ein Werk hinterlassen, das die Frage der menschlichen Emanzipation an die Geschichte der Arbeiterbewegung knüpft. Der Aufstieg des Faschismus – ermöglicht durch ihre Spaltung in einen kommunistischen und sozialdemokratischen Flügel – und die Perspektiven einer Erneuerung der revolutionären Linken auch mit den Mitteln einer Politik des Kulturellen und der „Kulturarbeit“ waren die Themen, die ihn gegen Ende seines Lebens politisch und ästhetisch am meisten beschäftigten. Oft wird jedoch sein Werk rückblickend aus der Perspektive der „Ästhetik des Widerstands“ betrachtet und dadurch gerät die Entwicklung aus dem Blick, die ihn zu diesem Punkt führte. Im Gespräch mit dem Weiss-Biografen Jens-Fietje Dwars, dem Weiss-Experten Jürgen Schutte und Jenny Willner als Vertreterin einer jüngeren Generation von Weiss-ForscherInnen soll diese Entwicklungsperspektive in den Blick genommen werden.



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