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Truppen, Kampfformen und Interventionen – Brechts Theatervision „kleiner, wendiger Truppen“ im Jahr 2018


© frank-fotografie.de



Di. 26.06.2018 / 20:00 Uhr / Podiumsdiskussion


Truppen, Kampfformen und Interventionen – Brechts Theatervision „kleiner, wendiger Truppen“ im Jahr 2018

Mit Alexander Karschnia (andCompany&Co.), Jean Peters (Peng!-Kollektiv) und Hilke Berger (HafenCity Universität Hamburg)
Moderation: Cornelius Puschke (Dramaturg)

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Vom Agitprop über Boals Theater der Unterdrückten bis zu den interventionistischen Praxen der Yes Men: Allen geht es um die größtmögliche Wirkung ihrer Kunst. Sie soll nicht nur zum Denken anregen, sondern Einfluss nehmen und den Status Quo verändern. In auffällig militaristischem Vokabular formulierte Brecht 1956 eine Vision für ein Theater, das den Alltag unterbricht und in der Öffentlichkeit agiert. „Kleine, wendige Truppen“ von KünstlerInnen wollte er ins Leben rufen, um auf direkterem Weg „Experimente der Kunst“ zu wagen. Wie ist seine Forderung aus heutiger Perspektive zu verstehen? Und worin besteht die augenscheinliche Verwandtschaft zu militärischem Handeln?


In Zusammenarbeit mit der International Brecht Society (IBS)