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„Nelly Sachs’ Verbindung zu Peter Huchel/Sinn und Form“ und „Nelly Sachs und ihre Kritiker“



Mi. 04.07.2018 / 20:00 Uhr / Vorträge und Diskussion


„Nelly Sachs’ Verbindung zu Peter Huchel/Sinn und Form“ und „Nelly Sachs und ihre Kritiker“

Mit Matthias Weichelt und Florian Strob
Moderation: Carola Opitz-Wiemers

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


Matthias Weichelt ist seit 2013 Chefredakteur der Zeitschrift „Sinn und Form“, wo er seit 2006 bereits redaktionell tätig war. Er ist Mitherausgeber der kommentierten Nelly- Sachs-Werkausgabe. In seinem Vortrag untersucht Weichelt die Beziehung zwischen Nelly Sachs und Peter Huchel und wirft in diesem Zusammenhang zugleich einen Blick auf die Geschichte der Zeitschrift „Sinn und Form“. Nelly Sachs und Peter Huchel haben sich offenbar als Kinder gekannt, woran sich später nur Sachs erinnerte, Huchel jedoch nicht, für den die Kinderzeit poetisch doch eine solche Bedeutung hatte. Aus diesem Kontakt entstand eine Korrespondenz, die zu einer Veröffentlichung in der Zeitschrift „Sinn und Form“ führte, dann abbrach und später wiederaufgenommen wurde.

Florian Strob forscht über Lyrik, die deutsch-jüdische Literatur sowie die Schnittstellen zwischen Literatur und Architektur. 2013 promovierte er über Nelly Sachs und ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter im Direktorat der Stiftung Bauhaus Dessau. Er widmet sich in seinem Vortrag dem Thema der Rezeption unter dem Titel „Nelly Sachs und ihre Kritiker.



Matthias Weichelt studierte Literaturwissenschaft, Allgemeine Rhetorik und Geschichte. Er promovierte mit einer Arbeit über den Literaturhistoriker, Schriftsteller und Übersetzer Max Kommerell (1902-1944) unter dem Titel „Gewaltsame Horizontbildungen. Max Kommerells literaturtheoretischer Ansatz und die Krisen der Moderne“.


Florian Strob studierte Neuere deutsche Literatur, deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur sowie Neuere Geschichte in Bonn; 2009 Master of Studies in Medieval and Modern Languages an der University of Oxford, wo er 2013 mit einer Arbeit zu Nelly Sachs promovierte. 2016 erschien im Universitätsverlag Heidelberg das Buch unter dem Titel „Schreiben und Lesen im Zeichen des Todes. Zur späten Prosa von Nelly Sachs“. Lehrerfahrungen an der University of Oxford sowie in Berlin folgten. Von 2014 - 2017 studierte Strob Architektur an der TU Berlin. Seine Forschungsinteressen sind die Lyrik, die deutsch-jüdische Literatur sowie die Schnittstellen zwischen Literatur und Architektur.



Mit freundlicher Unterstützung durch den Suhrkamp Verlag

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