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„Mir ist, als müßte ich mich selbst suchen gehen.“ Das private Adressbuch von Hannah Arendt 1951 bis 1975


Do. 04.10.2007 / 20:00 Uhr / Buchpräsentation, Lesung und Gespräch



„Mir ist, als müßte ich mich selbst suchen gehen.“ Das private Adressbuch von Hannah Arendt 1951 bis 1975

Mit Christine Fischer-Defoy (Herausgeberin) ; Moderation: Erdmut Wizisla

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


Hannah Arendt legte Anfang der 1950er Jahre ein Adressbuch an, das sie vermutlich bis zu ihrem Tod benutzte. Es enthält neben den Anschriften von Freunden und Kollegen in den USA auch viele Adressen von Menschen in Deutschland, Frankreich und Israel, die sie nach dem Krieg wiedertraf oder zu denen sie neue Kontakte knüpfte. Dieses Adressbuch liegt nun in einer faksimilierten und von Christine Fischer-Defoy kommentierten Ausgabe vor. Seine Einträge spiegeln den Kosmos des Denkens und Handelns von Hannah Arendt wider und aus der Fülle der persönlichen Kontakte entsteht das Bild einer Frau, die nicht nur »ohne Geländer denken«, sondern ebenso kompromisslos leben, streiten und lieben wollte.