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„In der Stunde der Weißglut : Geschichte“ über das Theater der Revolution im Exil bei Georg Büchner und Bertolt Brecht


Mi. 13.02.2013 / 20:00 Uhr / Gespräch


„In der Stunde der Weißglut : Geschichte“ über das Theater der Revolution im Exil bei Georg Büchner und Bertolt Brecht

Mit Friedrich Dieckmann und Jan-Christoph Hauschild
Moderation: Holger Teschke

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


„Dem Werk wie auch dem Leben dieses Schriftstellers, der im Bewußtsein einer universellen Krise lebte und schrieb, scheint jede göttliche Harmonie zu fehlen, die zu höchsten Weihen berechtigt“, schrieb Jan-Christoph Hauschild im Nachwort seiner großen Büchner-Biografie von 1993. „Autoren sind nie unvorhandener, als wenn jede Provinzbühne ihre Werke abhaspelt, sie fangen an, wieder zu leben, wenn alle sie gründlich satt haben“, antwortete Friedrich Dieckmann 1982 auf die Rundfrage „Brauchen wir Brecht heute?“. Angesichts der Rückkehr von Büchner und Brecht auf die Spielpläne in Zeiten universeller Krisen stellt sich die Frage, welche Wirkung ihre Stücke jenseits von Anlass- und Jubiläumsdramaturgie und jenseits der Staats-und Provinztheater noch haben können – und vor allem bei wem? Ein Gespräch über die biografische, politische und theatralische Nähe und Distanz von Büchner und Brecht mit zwei streitbaren Beobachtern des deutschen Literatur- und Theaterbetriebs.