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Herfried Münkler „Der Dreißigjährige Krieg“


© Reiner Zensen



Do. 11.01.2018 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch



Herfried Münkler „Der Dreißigjährige Krieg“

Moderation: Stefan Reinecke

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Der Dreißigjährige Krieg galt in Deutschland lange als die Katastrophe schlechthin – ehe die Weltkriege des 20. Jahrhunderts das Schlachten, das 1618 begann, in Wahrnehmung und kollektiver Erinnerung verdrängte. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler entfaltet in „Der Dreißigjährige Krieg“ ein Panorama des komplexen Geschehens, das 1648 mit dem Frieden von Münster endete. Zu erkennen ist ein entgrenzter Krieg mit Warlords, mannigfachen Akteuren und Religion als Motor der Gewalt. Ein Krieg, der wie eine Blaupause für Gewalt im 21. Jahrhundert wirkt.