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Hans Joachim Meyer „In keiner Schublade. Erfahrungen im geteilten und vereinten Deutschland“


© Christoph-Herbort-von-Loeper



Do. 16.07.2015 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch



Hans Joachim Meyer „In keiner Schublade. Erfahrungen im geteilten und vereinten Deutschland“

Moderation: Alfred Eichhorn

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Hans Joachim Meyer, 1936 in Rostock geboren, studierte in den 50er-Jahren Staats- und Rechtswissenschaften. Wegen politischer Differenzen wurde der Katholik exmatrikuliert und für ein Jahr zur „Bewährung in der Produktion“ verpflichtet. In der Rückschau sagte er: „Für mich ist die Kirche der einzige Ort von Freiheitserfahrung vor 1989“. Am Ende der DDR wurde er unter Lothar de Maizière Minister für Bildung und Wissenschaft. Es folgten zwischen 1990 und 2002 Jahre als sächsischer Wissenschaftsminister in den Kabinetten von Kurt Biedenkopf. Über die Chancen der Neuordnung nach 1989 weiß er genauso kritisch und nüchtern zu reflektieren wie über westdeutsche Besserwisserei und Arroganz. Zudem führt auch sein Wirken als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (1997-2009) zu unbequemen Thesen und Einschätzungen. Kurzum: eine Persönlichkeit, die in keine Schublade passt.