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„FATZERAPPARAT. Arbeitsphase 2: Anatomie“


© AdK, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv FA 02/088



Do. 08.02.2018 / 20:00 Uhr / Inszenierung


„FATZERAPPARAT. Arbeitsphase 2: Anatomie“

Es spielen: Amy Benkenstein, Mareike Hein und Kara Schröder
Regie: Florian Hein, Kostüme: Lena Katzer, Dramaturgie: Josephine Witt

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Ein Fragment hat Brecht hinterlassen, mit dem Material „Fatzer“. Ein Weltkrieg tobt und hinterlässt Mondlandschaft. Ein Panzer rollt heran und der Soldat Johann Fatzer entsteigt ihm, drei Männer im Gefolge. Die Deserteure tauchen ab. Im Untergrund spaltet sich die Gruppe, der Überlebenskampf stülpt sich über sie und ihre Ideale. Wie ist es möglich, dieser Niederlage von Utopie zu entkommen? Der „FATZERAPPARAT“ kehrt in seiner zweiten Arbeitsphase „Anatomie“ die Geschlechterrollen um. Vier Frauen zerlegen Johann Fatzer. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einer Möglichkeit des gemeinsamen Widerspruchs.



Amy Benkenstein studierte an der HfS Ernst Busch. Seit ihrem Abschluss 2016 stand sie für diverse Film - und Kinoproduktionen vor der Kamera. Zudem arbeitet sie als freie Schauspielerin im Theater, unter anderem am bat-Studiotheater, dem Theater Graz und dem Theater Rostock.
 

Florian Hein schloss 2017 sein Regiestudium an der HfS Ernst Busch mit der Inszenierung DIE TAGE IN L. von Ronald M. Schernikau, ab. Zuvor entstanden u. a. die Arbeiten HAMLETMASCHINE (Heiner Müller) und Parsival und Anima. Seit 2013 arbeitet er in verschiedenen Produktionen als Chorleiter, an der Schnittstelle zwischen Sprache, Musik und Bewegung.
 
Mareike Hein schloss 2011 ihr Schauspielstudium an der westfälischen Schauspielschule Bochum ab. Danach war sie Gastschauspielerin am Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatstheater Hannover sowie am Schauspiel Frankfurt. Von 2013 bis 2017 war sie Ensemblemitglied am Theater Bonn. Für den WDR und den SWR ist sie in diversen Produktionen als Sprecherin zu hören.


Lena Katzer kommt aus Großkrotzenburg, Hessen. Nach dem Abitur 2013 absolvierte sie eine Ausbildung zur Herrenschneiderin an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Im Anschluss arbeitete sie ein Jahr lang an der Schaubühne am Lehniner Platz als Schneiderin und begleitete unter anderem die Ensemble Bilder als Stylingassistenz von Mark Freitag. 2017 hat Lena Katzer das Schauspielregiestudium an der HfS Ernst Busch aufgenommen.


Kara Schröder absolvierte 2014 an der HfS Ernst Busch und lebt und arbeitet seitdem meist in Berlin. Zu sehen war sie zuletzt im Ballhaus-Ost, im Stadttheater Koblenz und im Theatre National de Luxemburg. Zudem arbeitet sie als Schauspiellehrerin und hat den Tower-Verein gegründet, in dem Sie als Vorstand mit verschiedenen Kollektiven und Regisseuren ein Theaterlabor betreibt.
 
Josephine Witt war zwischen 2013 und 2016 immer wieder als feministische Aktivistin präsent. Zuletzt erstürmte sie den EZB-Turm in Frankfurt am Main und attackierte Mario Draghi mit Konfetti. Seit 2016 arbeitet Josephine Witt als Performerin in Film- und Theaterproduktionen. Im Juni 2017 wurde ihr Stück Future Witchcraft in der Volksbühne Berlin gezeigt. Seit 2017 studiert sie Regie an der HfS Ernst Busch.

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