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Brechtfragmente inszenieren


© AdK, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv FA 02/088



Mi. 07.02.2018 / 20:00 Uhr / Präsentation und Podiumsgespräch


Brechtfragmente inszenieren

Stefanie Diekmann im Gespräch mit Claudia Bosse, Melanie Albrecht und Michael Wehren

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


Was ist anders, wenn die Materialien von Inszenierung oder Performance Fragmente sind? Steht die räumlich-zeitliche Abgeschlossenheit ihrer Aufführung bereits im Widerspruch zu ihrem Gegenstand? Gibt es eine Fragmentästhetik oder vielleicht sogar Ethik? Oder ist der fragmentarische Charakter des Materials ein Freibrief für die eigene Erfindung? Darüber diskutiert die Theaterwissenschaftlerin Stefanie Diekmann mit Künstlern, die alle bereits mit Brechtfragmenten gearbeitet haben.



Melanie Albrecht studierte Theaterwissenschaft und Philosophie in Leipzig sowie Filmwissenschaft und Kunstgeschichte in Dublin. Sie ist g ründungsmitglied der Theater- und Performancegruppe friendly fire, in deren Rahmen sie als Performerin und Produktionsleiterin tätig ist.
 
Claudia Bosse ist Künstlerin, Regisseurin, choreografin und künstlerische Leiterin vom Theatercombinat Wien. Nach dem Studium der Theaterregie an der HfS Ernst Busch arbeitet sie im Bereich des (experimentellen) Theaters zwischen Installation, (Raum)Choreografie, urbaner Intervention und generiert POLITISCHE HYBRIDE als immer raumspezifische Settings. Sie entwickelt international Installationen und Arbeiten für Museen, Architekturen, Theater sowie Stadträume. Bosse unterrichtet, hält Vorträge, publiziert, initiiert oder nimmt teil an Research-Projekten und arbeitet kontinuierlich zusammen mit Künstler_innen und Theoretiker_innen verschiedener Genres.
 
Stefanie Diekmann ist seit 2012 Professorin für Medienkulturwissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim. 2010 bis 2012 war sie Professorin für Medien und Theater an der LMU München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Intermediale Konstellationen, dokumentarische Formate, Medienreflexion im Film. Neuere Publikationen: Backstage - Konstellationen von Theater und Kino (Berlin 2013), Six Feet Under (Berlin und Zürich 2013). Bis 2017 schrieb sie die comic-Kolumne für die Zeitschrift cargo.
 
Michael Wehren studierte Theaterwissenschaft und Philosophie an der Universität Leipzig. Er ist Mitglied der Theater- und Performancegruppe friendly fire, in deren Rahmen er als Regisseur und Autor tätig ist. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, wo er über die Lehrstücke, das Fatzer-Fragment und ihre heutige Produktivität promoviert.
 
 
 
 

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