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Anatol Chari „Undermensch“. Die Erinnerungen eines Mitglieds der jüdischen Ghettopolizei von Litzmannstadt


Mi. 14.04.2010 / 20:00 Uhr


Anatol Chari „Undermensch“. Die Erinnerungen eines Mitglieds der jüdischen Ghettopolizei von Litzmannstadt

Wolfgang Benz im Gespräch mit Anatol Chari

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr


„Undermensch“ ist der Bericht eines der wenigen Überlebenden aus dem Ghetto Litzmannstadt. Anatol Chari war ein Mitglied der dortigen jüdischen Ghettopolizei. Der Vorsitzende des Judenrats, ein Freund seines Vaters, schützte ihn. Diese Umstände sicherten ihm ausreichende Ernährung, warme Kleidung, eine eigene Wohnung und legten so die Grundlagen für sein Überleben nach der Deportation in die Konzentrationslager Auschwitz, Groß-Rosen und Bergen-Belsen, wo Chari befreit wurde. Es gab immer wieder Wendungen, die ihm das Leben retteten, er hat sich Zeit seines Lebens damit auseinandergesetzt, warum ausgerechnet er überlebt hat.



In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung