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Allein mit dem Alphabet in der Nacht. Leben und Werk der Nelly Sachs



Mo. 02.07.2018 / 20:00 Uhr / Vortrag und Diskussion


Allein mit dem Alphabet in der Nacht. Leben und Werk der Nelly Sachs

Mit Aris Fioretos
Moderation: Carola Opitz-Wiemers

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.


Im Jahr 2010 gelang es Aris Fioretos –  gemeinsam mit WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen – ein großes Nelly-Sachs-Projekt zu realisieren. Dazu zählt eine reich kommentierte Werkausgabe, die in vier Bänden im Suhrkamp Verlag erschienen ist, eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin und eine begleitende, umfassende Bildbiografie der Dichterin. Fioretos arbeitet als Schriftsteller, Übersetzer (Paul Auster, Jacques Derrida, Vladimir Nabokov) und Dozent (u. a. Dag Hammarskjöld-Gastprofessur, HU Berlin). Anhand seiner Erfahrungen, die er bei seiner jahrelangen Forschung zu Nelly Sachs gemacht hat, gibt Fioretos einen Einblick in das Leben und Werk der Dichterin.



Aris Fioretos ist Schriftsteller und Übersetzer (Paul Auster, Jacques Derrida, Vladimir Nabokov), zugleich ist er als Dozent tätig. Er studierte vergleichende Literaturwissenschaften in Stockholm, Paris und an der Yale University. Er promovierte 1991 mit „Det kritiska ögonblicket: Hölderlin, Benjamin, Celan“, die Habilitation folgte mit „Klykt och förvandling“ – in deutscher Übersetzung „Flucht und Verwandlung“ – zehn Jahre später. Seit 2010 hat Aris Fioretos eine Professur für Ästhetik inne. Er ist Mitglied und Vizepräsident (neben Wolfgang Klein und Monika Rinck) der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Von 2011-2014 nahm er die Dag-Hammersjöld-Gastprofessur am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität in Berlin wahr.

Als Schriftsteller – er schreibt in schwedischer Sprache – debütierte Fioretos 1991 mit „Delandets bok“. Weitere Romane folgten: 2009 „Der letzte Grieche“ (dt. 2011), 2012 „Die halbe Sonne“ (dt. 2013), 2015 der Roman „Mary“ (dt. 2016).



Mit freundlicher Unterstützung durch den Suhrkamp Verlag

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